Handel mit Deutsche Bank – Optionen – fast zu lukrativ

Seit Jahren handle ich Optionen an der Eurex. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten, in Abhängigkeit von meiner momentanen Verfügbarkeit für das Börsengeschäft. Zurzeit betreibe ich vorwiegend Stillhaltergeschäfte mit Optionen auf DAX-Werte. Da ich nicht täglich die Positionen überwachen kann und zu hohe Risiken scheue, ist das beste, was man tun kann, wenn einem der reine Aktienhandel zu spekulativ erscheint.

Nun ist die Menge der Basiswerte in meinem Depot recht überschaubar und sie beschränkt sich in der Regel auf 2-5 DAX-Aktien. Es sind die Deutsche Telekom, Deutsche Bank und Thyssen Krupp. Ab und an kommen noch die Deutsche Post und EON hinzu.

Insgesamt liege ihc gut im Plus, was auch keine große Leistung ist, wenn man bedenkt, wie bullisch die Märkte seit Monaten laufen. Es fällt dennoch auf, dass besonders die Deutsche Bank sich seit fast 3 Jahren hervorragend für Optionsgeschäfte eignet.

Die Performance ist überwältigend. Dabei wende ich unterschiedliche Strategien an, meist bullisch aber in erster Linie auf eine Seitwärtsbewegung ausgerichtet. Ich verkaufe Puts oder kaufe bullische Call-Kallender Spreads. Details will ich hier doch nicht alle verraten.

Wenn jemand mehr darüber erfahren will, dann bitte per E-Mail anfragen an adriang@gohla-capital.de. Ein Expose mit der Strategiebeschreibung und der Umsetzungstechnik  ist aber kostenpflichtig. Das sei aber nur am Rande erwähnt.

Meine Erklärung für den seltsamen Erfolg der Stillhalterstrategien  mit Deutsche-Bank – Optionen kann ich mir nur so erklären, dass offensichtlich in den Optionspreisen enthaltene  implizite Volatilität permanent zu hoch gegenüber der realisierten ist.

Die Börsenteilnehmer schätzen die künftige Schwankungsbreite der Deutsche-Bank-Aktie stets zu hoch. Oder liegt hier ein systematischer Modellfehler vor, was ich vorerst ausschließe, da es dann für andere Aktien ebenfalls gelten müsste. Dort sieht es unterschiedlich aus. Oft wäre die historische Performance aus den Stillhaltergeschäften eher bescheiden.

Nicht bei der DBK-Aktie. Seit der Finanzkrise sind die Optionen offenbar zu hoch bepreist. Die interessante Frage ist, ob dieses Verhalten auch für andere Bankaktien gilt. Die entsprechenden Simulationen laufen noch, so dass ich im Moment keine eindeutigen Aussagen treffen kann.

Aber zwischenzeitlich könnte ich doch das eingesetzte Kapital erhöhen und mein nicht ausgeträumten Traum Projekt 1 Million wieder beleben…

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