Kein Countdown vor dem Großen Eurex-Verfall, oder doch?

Der heutige Gap – Eröffnungslücke- im DAX hatte es in sich. Einsam über dem höchsten DAX aller Zeiten und sehr unsicher. Der Doji – heutige Kursformation – ähnelt einem introvertierten und sehr erfolgreichen Menschen. Eigentlich will er gar nicht so hoch. Am liebsten würde der DAX gleich wieder runter, in das vertraute Terrain unterhalb 8400. Nun aber gibt es kein Zurück.

Die Verteilung offener Positionen an der Eurex hat sich nicht wesentlich geändert. Beim Strike 8700 werden die meisten Calls gehalten. Somit besteht eine große Hoffnung für die Stillhalter, dass diese Marke bis zum Großen Verfall am kommenden Freitag nicht überschritten wird. Ich würde mich nicht darauf verlassen und als Stillhalter die entsprechenden Positionen rollen oder beenden. Allzu oft habe ich mich nachher ärgern müssen. Der Index schaffte nicht selten gerade in den letzten Handelsstunden das Unerwartete, sprang um 50 Punkte und brachte die Optionen ins Geld.

Das Put-Call-Ratio liegt bei 40%, was auf eher steigende Kurse hindeutet. Insgesamt liefert das Verhältniss keine eindeutigen Hinweise.

 

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