DAX in der Weihnachtsstimmung und der Fibonacci-Quatsch

Nach den Tagen der Verunsicherung wird nun die Marschrichtung deutlicher. Es geht zuerst aufwärts. Wie im Chart sichtbar befindet sich der DAX in einem kurzfristigen Aufwärtstrend. Die täglichen Schwankungen bleiben zwar relativ hoch, aber bis zum Jahresende dürften sie dennoch für die gute Stimmung sorgen. Nicht zu unterschätzen ist auch der heutige Gap – Eröffnungslücke. Der Index startete den Handel mit einer Erstnotierung oberhalb des höchsten Kurses vom Vortrag. Dieses Verhalten wird gerne als Kontraindikator interpretiert. Das stimmt aber nicht. Gerade im DAX habe ich herausgefunden, dass die Gaps ein klarer Fortsetzungsindikator sind. Man sollte also speziell bei UP-Gaps weiterhin steigende Kurse erwarten. Eine spricht nur dagegen. Mittelfristig betrachtet erreicht der DAX bei 9446 die maximale Fibonacci-Korrektur der laufenden Erholung. Um ehrlich zu sein, erwarte ich bestenfalls einen kurzen Husten, danach geht es bergauf. Denn Fibonacci-Konzept scheint sich aufzulösen. Bei Intraday-Märkten etwa im Devisenhandel mag es noch einigermaßen stimmen, aber langfristig werden die Korrekturniveaus nach Fibonacci immer seltener getroffen. Das letzte Beispiel ist eben die laufende Erholung. Der DAX hätte erst bei 8093 nach oben drehen müssen. Er hat es dennoch bei 8340 getan. Also kann man das Fibonacci-Konzept verwerfen.

Chart m. f. G. http://www.tradesignalonline.com

Chart

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