Haben Sie das Zeug zum Optionshandel

Was macht einen dauerhaften Erfolg im Optionsmarkt aus? Nun, mit Sicherheit könnten es Bücher und Seminare sein. Bestsellerautor werden ist jedoch ein sehr spekulatives Ziel. Spekulativer als das Trading. Man bedenke, dass mehr als 95% aller Bücher von 5% der Autoren geschrieben werden.

Und Seminare geben? Das sind sicherlich eine lukrative Geschäftsidee. In der Tat kenne ich viele erfolgreiche Seminaranbieter. Ich selber halte mich da zurück. Als Seminarleiter käme ich mir doof vor, wenn ich keine überzeugende Leistung vorweisen könnte. Außerdem muss ein Seminardozent auch mit der Persönlichkeit überzeugen. Er muss in erster Linie Verkäufer sein, als jemand der etwas anpreist, was er selber nicht versteht. Ich müsste strahlen und eine angenehme Stimme haben.

Ich habe nichts gegen Weiterbildung, denke aber, dass ein Mentoring viel mehr bringt. Das biete ich auch gerne an. Ich erzähle gerne über meine Erfahrungen, über die Fehler und auch, warum ich zurzeit erfolgreicher als früher bin. Gut, ich blogge auch mal gebührenpflichtig. Aber Seminare oder Webinare gebe wäre mir zu aufwändig.

Meine Fehltritte der letzten Jahre hätte ich vermieden, wenn ich mir die richtigen Fragen gestellt hätte.

Antworten Sie alle folgenden Fragen mit Ja oder Nein. Die Fragen beziehen sich sowohl auf Ihre Meinung als auch auf konkrete Erfahrungen.

  1. Im Optionshandel weiß man sofort, ob man falsch oder richtig liegt.
  2. Ich weiß nicht, warum ich Geld mit Optionen verdienen sollte. Ich hoffe einfach, direkt am Anfang etwas Glück zu haben und danach denke ich darüber nach.
  3. Der Erfolg hängt von der Erfahrung und in den Handel investierter Zeit ab. Wenn ich mich lange mit der Börse beschäftige und viel darüber lese, werde ich sicherlich irgendwann Geld verdienen.
  4. Nur mit einem großen Depot ist Geld zu verdienen. Trading unter 10.000 Euro kann man sich ersparen.
  5. Die Geschäfte werden bei mir sehr oft reaktiv getätigt und sind somit von der momentanen Kursentwicklung abhängig. Es kommt oft vor, dass ich mal auf die Kurse schaue und treffe dann die Handelsentscheidung.
  6. Ich betreibe den Handel neben dem Beruf und kann oft nicht eingreifen, wenn etwas gegen mich läuft.
  7. Meine Meinung soll grundsätzlich die Mehrheitsmeinung sein. Ich glaube diese zu kennen und vor allem, dass man immer eine Meinung haben muss Ich kaufe, wenn es ein paar Tage aufwärts geht und umgekehrt, denn das könnten Anzeichen für einen Trend sein ( Alle Fragen mit Ja, dann Ja)
  8. Ich kenne mich mit den Optionsmodellen überhaupt nicht aus. Ich brauche es nicht, da stets die Marktkurse gestellt werden. Ich schaue mir die Preise täglich an, das reicht.
  9. Wenn ich verliere ich, dann neige ich dazu, die Position zu vergrößern.
  10. Mit Optionen will ich regelmäßiges Einkommen erzielen und glaube, dass Börsendienste mir und vielen anderen dabei helfen. Ich denke nicht darüber nach, dass es auch eine Gegenseite geben muss, die immer falsch liegt und mein regelmäßiges Einkommen finanziert.
  11. Optionen sollte man nur in den USA wegen der Liquidität handeln
  12. Die fundamentale und technische Analyse sind erfolgsentscheidend

Auswertung

Wenn Sie nur eine Frage mit Ja beantwortet haben, sollten Sie es sein lassen mit dem Optionshandel.

Vielleicht fällt einem Leser etwas anderes ein…

Advertisements
Post a comment or leave a trackback: Trackback URL.

Kommentare

  • ediric01  On Juni 8, 2015 at 6:33 pm

    Bei Punkt 4 kann man aber mit JA antworten.

    • Adrian Gohla  On Juni 8, 2015 at 9:24 pm

      Sehe ich etwas anders. Man muss allerdings die Erwartung zurückschrauben. Wenn ich 25% p.a. anpeile, dann sind es eben 250 Euro im Monat (inkl. Gebühren). Und es kommt auf die Strategie an. Wenn ich vorhabe, tägöich zu handeln, dann brauche ich ein dickes Polster. Wenn ich Optionen oder Aktien handle,d ann reichen sogar weniger aus.

  • mik  On Juni 11, 2015 at 10:56 am

    Klingt durchaus plausibel. Wie könnte so ein Mentoring aussehen?
    Ohne mich auf Ihrer Seite hier ernsthaft danach umgesehen zu haben – gibt es vielleicht Lektüreempfehlungen?

    • Adrian Gohla  On Juni 12, 2015 at 8:52 am

      Echtes Mentoring ist einfach Begleitung. Man trifft sich, telefoniert immer wieder und bespricht das Vorgehen. Dies setzt jedoch voraus, dass der Interessent tatsächlich handelt und Grundkenntnisse über Optionen hat.
      Meine letzten Mandanten hatten relativ wenig Ahnung von echten Optionen. Deshalb reduzierte sich das Mentoring auf reine Einführung. Sie dauert 2-4 Stunden findet irgendwo in Frankfurt statt ( Hotel, Restaurant, bei mir). Es ist also eine Art Schulung, die 100 Euro einmalig kostet. Natürlich freue ich mich auch später über einen Austausch.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: