10 Tage bis zum Verfall – VW DAX und Emotionen

Lassen wir die Frage offen, ob die aktuelle positive Stimmung an den Börsen lange wahren wird.

Kurzfristig sieht mein Oszillator einen Verkauf im DAX, was nicht heißt, er muss morgen fallen. Ich nutze statistische Auswertungen und diese besagen, dass es sich empfiehlt, jetzt Calls zu verkaufen. Ich habe heute tatsächlich 10300 Calls verkauft.

Mal sehen. Langfristig könnte der Anstieg nooh bis 10500 ja sogar bis 10800  halten. Denn dann wird die 50% Korrektur des August-Sturzes erreicht.

Alles Spekulation. Eigentlich lauf Markteffizienzhypothese sind alle relevanten Informationen in den Kursen enthalten. Die Hoffnung, auf Dauer, doch noch aus den vergangenen Preisen auf die künftigen zu schließen, haben alle. Und das würde bedeuten, sie agieren alle gegen einen unsichtbaren Markt, der sie doch selbst sind.

Trotzdem tun es viele. Im Optionshandel scheint es allerdings eher machbar,da hier nur Emotionen gehandelt werden. Und nicht das Zielkurs sondern seine Veränderung. Das erscheint greifbarer.

Wenn eine Aktie während der Laufzeit der Option keine Dividende zahlt, dann ist die Wahrscheinlichkeit einer Bewegung nach unten oder identisch. Man wettet nur auf das Ausmass der Änderung.

Wir wissen, wie emotional Menschen reagieren,wenn sie Geld zu verlieren befürchten. Nehmen wir die VW-Aktie. Die historische Volatilität beträgt zurzeit 94%. Das heißt, es wird mit einer Veränderung von 16% auf dem Konfidenzniveau von 69% gerechnet. Oder eben mit 94 Euro pro Jahr. Die VW-Investoren rechnen also in einem Jahr sowohl mit einem Kurs von 200 als auch von 0 Euro.

Dass dies nicht stimmen kann, liegt auf der Hand. Diese Emotionen kann man auf dem Optionsmarkt verkaufen. Wenn man weiß wie.

Zurück zum DAX. Bis zum Verfall am 16.10 kann der Index bis auf 10300 steigen. Danach sehen wir mehr.

Chart m. f. G. http://www.tradesignalonline.com

Chart

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Kommentare

  • Bananenbully  On Oktober 7, 2015 at 10:25 am

    vor ein paar Wochen schrieb ich jetzt ein paar Faktor long ins Depot packen und die Rechnung ging prima auf. Während andere sich nicht trauen zu kaufen und statt dessen Calls verkaufen hier mal jemand der es treffend beschreibt: https://www.boerse-go.de/nachricht/man-sollte-die-kirche-im-dorf-lassen,a4361276.html

    Wer sich von der FED und dem ewigen Zinsgequatsche bequatschen lässt, dem sei gesagt, die Zinsen wurden abgeschafft, die Spekulation auf steigende Zinsen anzuheizen, diene damit der ein oder andere bei dem aktuell ja „noch“ günstigen Zinsumfeld schnell investiere, damit endlich die Wirtschaft schneller in Schwung kommt. Es dient nur dazu. Die Zinsen werden wenn überhaupt nur noch moderat erhöht werden. Schauen wir uns das Vorbild Japan an. Über 20 Jahre Zinsen nahe 0.

    Wer jetzt nicht kauft oder gekauft hat, verpasst die nächste Rally. Wir sehen spätestens im April – Mai nächsten Jahres neue ATH in den Dax, Dow, Nasdaq und S&P. Das ist zumindest meine Prognose. Zumindest bis Weihnachten ist mit weiter deutlichen Erholungen zu rechnen. Das Sentiment ist bärisch nichts passt besser. Wer sich also nun weithin zu den Bären gesellt, ist in guter Gesellschaft, steht damit aber auf der falschen Seite.

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