Wochenbericht DAX S&P Asien und Gold

Immer öfter muss ich beim Verfassen des Wochenberichts feststellen, man kann sich den Blick auf den DAX eigentlich ersparen. Der Deutsche Index wird laufend an den US-amerikanischen Markt angepasst. Entweder wird dort gehandelt, dann ist die Anpassung an den S&P 500 linear. Oder werden die Erwartungen an den Dow Jones und Co. gehandelt. Einzige Ausnahme – morgens zwischen 9:00-11:00. Da spielen noch andere Faktoren eine Rolle.

Der Einfluss Asiens ist dabei nur auf Extremereignisse beschränkt. Die Kursstürze in China spielten zeitweise eine Rolle, mittlerweile ist das kaum der Fall. Weiß jemand von Ihnen, wie sich der japanische, indische oder chinesische Markt in den letzten Monaten entwickelt haben? Sie können sich einen Blick auf die Charts ersparen, dort ist nämlich wenig passiert. Die so befürchtete chinesische Korrektur im Februar war anscheinend nur eine Einstiegschance. Seitdem dümpeln die asiatischen Indizes vor sich hin. Es gibt auch keine Korrelation zwischen dem deutschen und asiatischem Markt, s. Chart unten. Dennoch scheint auch dort die Spekulation auf die Entwicklung in den USA der Haupttreiber z usein.

Im Gegensatz dazu, korreliert der DAX stark mit S&P 500, wenn auch schwankend.

Dennoch schauendie Börsianer in Deutschland morgens zuerst auf die Märkte in China und Asien. Läuft dort alles normal, wird ein wenig in Europa gehandelt und einige volkswirtschaftliche Kennzahlen wie Verbraucherstimmung, Inflationsdaten und so weiter werden scheinheilig eingepreist.

Um 11:30 Uhr ist aber Schluss, ab jetzt spekulieren alle auf die Entwicklung in New York.

Deshalb spielt die Charttechnik eine so geringe Rolle für den DAX. Im Gegensatz dazu, sollten die Widerstände und Unterstützungen für S&P genauestens beobachtet werden.

Nach unten sollte man inden nächsten Tagen stets auf die Marke 2040 schauen. Wird diese Linie gebrochen, ist der Weg nach unten frei. Nach oben ist die Kursbewegung durch 2100 begrenzt. L. McMillan bringt es auf den Punkt.

http://www.optionstrategist.com/blog/2016/05/weekly-stock-market-commentary-51316

Im DAX sehe ich zurzeit eine Unterstützung bei 9750, dort wo im April die kurzfristige Aufwärtsbewegung began. Fällt der DAX darunter, dann geht es schnell auf 9300 und darunter auf die Tiefs bei 8600.

Die Put-Call – Verhältnisse liegen im negativen Bereich. Der DAX liegt inzwischen wieder unterhalb der 200-Tage-Linie, was ich jedoch nicht überbewerten würde. Denn der S&P 500 notiert darüber.

Ach so, ich wollte noch über Gold schreiben. Hierzu habe ich mir einige Goldminen angeschaut und stellte Erstaunliches fest. Sie steigen seit Jahresanfang. Unten der Kursverkauf von Barrick Gold. Ich würde daraus nicht gleich auf die bevorstehende Rally im Gold schließen. In der Vergangenheit dauerte es schon länger, dennoch sind beide Trends sicherlich korreliert. Ich fange jedenfalls an, die ersten Goldminen ins Depot zu buchen.

Charts m. f. G. http://www.tradesignalonline.com

 

Chart_DAX-Nik

Chart_SP

 

ChartDAX_Sh

 

Barrick

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