Der Markt schreit nach einer Korrektur aber „it’s only words“

Update 3.09.21

Ich habe gerade auf Twitter doch etwas gefunden, was meine Erwartung untermauert.

Der September gilt als ein schlechter Börsenmonat. Ich habe diese Statistiken nicht verifiziert aber wenn ich mich nicht täusche, dann fielen in diesem Monat meistens die Aktienpreise, um danach in der Regel die Jahresendrally zu starten. Und wie immer an der Börse – es sind nur Zahlen oder noch schlimmer nur Wörter, die von denjenigen geschrieben werden, die sprichwörtlich keine Aktien im Geschäft haben.

Zurzeit sprechen auch die Charts für eine größere Wende. Unten im DAX-Bild sehen wir den Doppelpeak. Bzw. das Maximum 16032 vom 13.08 wurde vorgestern nicht erreicht. Eine solche Konstellation ist meistens ein Vorbote der Korrektur. Hier muss man penibel darauf achten, ob das vorherige Maximum tatsächlich intraday nicht überschritten worden ist. Das war am Montag nicht der Fall.

Interessant ist auch die implizite Volatilität des DAX, ausgedruckt durch den Index VDAX oder VSTOXX für den europäischen Aktienindex. Diese zuckt immer öfter, ohne jedoch mehr als ein Kaufsignal auszusenden.

Es bleibt also eine Spekulation, eine Septemberwende zu erwarten. Ein kluger Optionshändler kann sich jedoch darauf einstellen, ohne gleich All-In in den Crash zu gehen. Für mich bedeutet der Markt sowohl Chancen für Stillhalter als auch für Optionskäufer. Die Trends wechseln im Tagesrhythmus. Mein Signalgeber gab gestern erneut einen Verkauf der Volatilität aus. Morgen dürfte vielleicht ein Kauf bevorstehen.

Eine Weile wird es so gehen. Bis zum Verfall? Lauf EUREX-Statistik wird in einer Woche ein maximaler Abrechnungskurs der DAX bei 16400 erwartet. Das wäre ein denkbares Szenario, wenn der Markt ruhig bleibt. Ansonsten kann es schnell rutschen und zwar auf 15000-15200. Schauen wir mal, Solange den Anlegern trotz der Inflation oder vielleicht deswegen keine Alternativen bleiben, wird weiter gekauft. Ob die Bundestagswahlen eine Änderung bringen? Auch hier habe ich eine klare Meinung. Direkt nach einer Überraschung ja, danach kommt der „alte“ Trend zurück. Es gibt dennoch Ausnahmen. Die Wahl Trumps 2016 war eine Überraschung, die zu einem kurzfristigen Jubel führte. Danach blieb die Stimmung weitere vier Jahre euphorisch.

Entsteht am Ende eine Rot-Rot-Grüne-Koalition, dann dürfte dies den angelsächsischen Investoren nicht schmecken. Offen gesagt habe ich noch nie erlebt, dass Ereignisse in der Euro-Zone einen dauerhaften Einfluss auf die Börsen haben, erst recht nicht aus Deutschland . Der Brexit war natürlich etwas anders.

Veröffentlicht von Option_Basil

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