Erster Monat im Jahr bringt eigentlich mehr Klarheit

Fast unbemerkt liegt der erste Monat des Jahres hinter uns. Der DAX begann es mit über 16040 und

endete bei 15400 am Freitag. Der Montag wird keine wende bringen. Die Märkte liegen also im Minus und das ist seltsam, wenn man bedenkt, wie gut die berichteten Geschäftszahlen der meisten Gesellschaften bisher waren. Von Apple mit 30 Milliarden Gewinn angefangen bis hin zur Deutschen Bank, die Wirtschaft scheint nur den Optimismus zu kennen.

Die einzige Unsicherheit wird durch das bevorstehende Ende der Anleihekäufe geliefert und durch die Inflation. Wenn ich für einen Monat statt 170 nun 400 Euro für Gas zahlen muss, dann stimmt etwas nicht. Wenn alle Elektroauto fahren sollen aber der Staat kann offenbar nicht eine Stromversorgung geschweige humane Preise garantieren, dann muss man sich fragen, wo unsere Wirtschaft und Märkte in 2-3 Jahren stehen.

Nun werden die Börsen durch die Gier der Privatanleger befeuert, die bedauern, zu risikoscheu in den letzten Jahren gewesen zu sein.

We are in a bear market since November 2021, schriebt ein Hedgefonds Manager auf Twitter.

Nun, ich schrieb es auch. Charttechnisch befindet sich der DAX seit Mai 2021 zwischen 15000-16300. Das Pendeln wird immer gefährlicher besonders auf der Unterseite. Einmal kracht es, würde e man meinen. So ist auch die Erwartung der meisten Retails. Sie geraten in Panik, sobald die Stimmung schlechter wird. Das führt automatisch zum schnellen Ausverkauf , dem sich aber die großen Investoren nicht anschließen. Und so entstehen immer neue Kaufsignale.

So hat auch mein VRP -System am Freitag und Montag ein „Buy Spike“ ausgegeben. Ich berichte darüber im Depotteil. Der Crash bleibt konsequent aus. Dafür müssen, wie gesagt Urängste in den Menschen entstehen. Ein Kriegsausbruch in der Ukraine könnte ein solcher Schwarzer Schwan sein. Oder eine Mutation, die die meisten Infizierten tötet. Deshalb in diesem Sinne, weiter so.

Mein Musterdepot hat sich sehr gut seit 1.01 entwickelt. Ich hätte zumindest fast 900 Euro mehr auf dem Konto, wenn ich am Freitag alle Positionen geschlossen hätte. Ich bleibe meinem Regelwerk treu und halte das Risiko sehr begrenzt. Unten die vorläufige GuV Kurve und ein Auszug aus dem Tradingjournal.

Es handelt sich bei den Transaktionsdaten ausschließlich um System-Test unter reellen Bedingungen und nicht um eine Empfehlung

Veröffentlicht von Option_Basil

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