Nun gehört auch der Juni-Verfall 2026 der Geschichte an. Die letzten vier Wochen waren perfekt für Stillhalter. Der DAX stand gestern fast unverändert gegenüber dem letzten Verfall im Mai. Die implizite Volatilität hat dafür stark nachgelassen und taxiert zurzeit bei 16%. Es sind perfekte Bedingungen für alle, die Optionen verkaufen. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Ich verkaufte meistens in Diagonals. Somit konnte ich die Marginlimite ausreizen. Die Spekulation ging auf.
Es lief dieses Mal alles nach meinem Geschmack. Der Depotwert meines Portfolios mit EURE-Optionen hat nach Gebühren über 2000 Euro zugelegt. Das ist nicht schlecht und auf jeden Fall noch ausbaufähig. Ein wenig Glück war auch dabei. So spekulierte ich mit einem Butterfly auf den DAX bei 25000 beim Verfall. Er stand gestern um 13:00 Uhr nach starken Schwankungen in den letzten Wochen kaum über 25000. Die zahlreichen Juni-Puts sind wertlos verfallen.
Es hat nur 13 abgeschlossene Geschäfte, davon die Hälfte ist ausgelaufen Somit habe ich auch Transaktionsgebühren gespart.
Ich bin zufrieden. Zurzeit ziele ich auf ein Ergebnis von min., 500 Euro bis zum August-Verfall- Ich werde wieder im Urlaub sein und will dieses Mal wirklich nur eine minimale Positionierung im Depot lassen. Meistens neigt man zum Aktionismus, wenn man verreist ist und wir alle wissen, dass jeder Trade bereits geschenktes Geld ist.
Prognosen gebe ich keine. An meiner Einschätzung hat sich nicht viel verändert. Es gibt objektiv keinen Grund für so viel Optimismus! Die Zinsen steigen und geopolitische Probleme nehmen nicht ab. Besonders viele Sorgen bereitet mir der Krieg in der Ukraine, den niemand beenden will. Die moralische Keule der Europäer sowie zahlreiche wirtschaftliche Interessen scheinen wichtiger als der Wunsch nach Frieden Die Gefahr einer Atomeskalation ist zurzeit größer denn je. Wir können leide nur gespannt werten und auf eine politische Veränderung hoffen.
Unten befindet sich der Depotauszug sowie der Ertragsverlauf. Leider bin ich seit Jahresbeginn immer noch im Verlust. Dafür hat der Sturz und Ausübung der Deutschen Bank während meines Karibikurlaubs gesorgt. Aber der Break-Even ist in Sicht,

