Was mache ich also, nachdem die Berechtigungsfrage beantwortet worden ist. Ich habe viele in meinem Leben probiert und meist mehr oder weniger erfolgreich fortgeführt. Ich bin sozusagen ein ausgelernter Wissenschaftler. Nach langem Studium und Promotion entschied ich mich, Bankier oder besser Banker zu werden. Als Physiker kommt man eigentlich überall zurecht. Einen Computer kann man ohnehin bedienen und für Finanzmärkte habe ich mich schon immer interessiert.  Na dann los am besten gleich in die größte Bank. Und so ist es bis heute geblieben.  Ob lange noch, weiss ich nicht. Nebenbei mache ich Karriere als Familienmensch, die sehr erfolgreich verläuft.

Und schliesslich die Börse. Ich kann mich an mein erstes verdientes Geld erinnern. Damals habe ich Daimler Aktien ein paar Tage gehalten und verdiente 150 DM, für die ich mir Hose kaufte. Aber richtig angesteckt wurde ich 1996 als ich ini drei Tagen fast 500 DM mit Microsoft machte. Ich wurde süchtig. Ab diesem Augenblick glaubte ich an den schnellen Reichtum. Ich kaufte alles, was die Börse hergab und gewann, meinstens.

Der erste Kater kam 1998. Gottlob ging ich dann zur Bank und kaufte eine Eigentumswohnung, so dass ich den Crash 2000 nicht am eigenen Leibe erlebte.

Ich handelte anfangs Aktien, Optionsscheine danach Eurex Optionen. Jetzt konzentriere ich mich auf Akien und CFDs.

In meinem Blog schreibe ich einfach, wie ich mit diesen Mitteln zu Geld komme.

Warum Bloggen über das Geld

adi_neu.jpgIch stelle mir immer wieder die Frage, warum ich es tue. Ich meine das Bloggen. Bevor ich schon wieder mit der Schreiberei anfange, will ich die Frage unbedingt beantwortet haben. Und ich weiss, keiner wird dies für mich tun.

Also OK, ich fange an.: Wozu bloggen und dazu noch über das hochsensible Thema wie Finanzen und Investieren des Kapitals.  Es gibt noch unzählige Banken, die es doch besser wissen, wie sie den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen. Andererseits bin ich doch mit diesem Thema unter den meisten Bloggern uncool. Hier die Antworten, die mir spontan einfallen:

1. Zuerst mal ist das Bloggen in Mode gekommen. Vergessen sind die Zeiten, als die virtuellen Exhibitionisten belächelt wurden. In der Tat weiss man noch nicht, so richtig, wohin das Bloggen führt.  Das öffentliche Interesse steigt auf jeden Fall.

2. Mein Freund Robert Basic, den ich persönlich sehr gut und lange kenne, macht es allen vor. Er mutierte in den letzten Jahren von einem Angestellen zum hauptberuflichen und bekanntesten Blogger in Deutschland. Da ist was daran, dachte ich mir.

3. Investieren in Kapitalmärkten und Bloggen mögen sich noch nicht so richtig. Zwar gibt es inzwischen zahlreiche Finanzseiten, die sich Blogs nennen, die aber letzten Endes nur auf die Vermarktung eigener Vermittlungsdienste bedacht sind. Jemand der erfolgreich an der Börse agiert hat es offenbar nicht nötig Tagebücher zu führen. Aber vielleicht ist das gerade, was die anderen lesen wollen.

4. Persönliche Veranlagung. Die spielt , glaube ich die entscheidende Rolle. Das Medium ist die perfekte Platform, um etwas im Leben zu hinterlassen…