Der Gap im DAX und seine“Deutung“

Am 24.02 startete der DAX in den Handel mit einem sog. Opening Gap. Der erste Kurs lag unterhalb des tiefsten Kurses des Vortages.  Es ist eine interessante Konstallation, die selten ohne „Folgewirkung “ bleibt. Der DOWN-Gap wird in der Literatur oft als Wendeindikator interpretiert. Nach meiner Einschätzung trifft dies beim DAX eher nicht zu. Ich habe mir die Kurse der letzten Jahre angeschaut und stellte fast, das man im Schnitt besser fahren würde, wenn man in die Gap-Richtung zumindest am Tag des Gaps wetten und zum Tagesende den Gewinn mitnehmen würde. Wie gesagt es ist der Durchschnitt. In Einzelfällen  vor allem aber am Tag 2 und später hätte es sich gelohnt oft gegen den Gap gehandelt zu haben.

Mit dem Up-Gap also eine Eröffnungslücke nach oben sieht es etwas anders aus. Generell deutet er eher auf fallende Kurse hin. Die Auswertung der DAX-Notierungen 2010 zeigte, dass man mit dieser Strategie definitiv besser fahren würde als in die Gap-Richtung zu wetten.

Am 24. Feb sahen wir auch einen Doji –  eine Kursformation in welcher der erste und letzte Preis etwa gleich sind. Dies wird ebenfalls als Zeichen der Wende überinterpretiert. Bei steigenden Kursen ist es oft so, bei fallenden aber eher nicht.

Fazit: Entgegen der gängigen Meinung deutet die aktuelle Chartkonstellation  nicht unbedingt auf eine Wende bzw. Anstieg hin.

Chart Quelle http://www.tradesignalonline.com

 

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