Deutsche Bank – viel Geld in der Finanzkrise verloren – na und?

Deutshe Bank ist gut aufgestellt. Sie wird die durch Basel III geforderten Stresstests gut überstehen.

Da stört auch wenig die in allen Medien und Blogs verbreitete „Spiegel“ Nachricht:

http://nachrichten.finanztreff.de/news_news,awert,branchen,dt,rdf,id,33039217,sektion,uebersicht.html

von angeblich unerwarteten Verlusten in „gigantischer Höhe“ 4,5 Mrd USD, was nur knapp über einst von H. Kopper bezifferten Peanuts liegt also keinen Grund zur Sorge bietet. Davon abgesehen ist der Betrag schon abgeschrieben, oder? Aber irgendwie vertrauen die Analysten und Investoren der Aktie nicht richtig.  Man sieht es am Kurs, wie denn sonst. Ja doch . Unter Sharewise

http://www.de.sharewise.com/aktien/DE0005140008-deutsche-bank/analysen-empfehlungen

erfährt amn auch über die Insider Trades (Director Dealings). In den letzten Wochen herrschte dort Ruhe, vorher wurde allerdings verkauft.

Wie auch immer , ein Liebling der Börsianer ist die Deutsche Bankaktie nie gewesen. Durch Streubesitz relativ stabil, dennoch entwickelt sie sich seit Jahren schlechter als der Gesamtmarkt, wie die angehängte Grafik zeigt ( Quelle http://www.tradesignalonline.com).

Erstaunlich, weil sie eine gute Dividende zahlt und insgesamt besser als die anderen Banken da steht, würde man meinen. Noch Anfang 2009 ging der Aktienkurs Schritt auf Schritt mit dem DAX. Danach scheint das Vetrauen derInvestorn zu schwinden und die Korrelation sank von 0,9 auf 0,5. Irgendwie werden offenbar weitere Leichen im Keller erwartet.

Charttechnisch ist der Bereich zwischen 32-43 neutral zu bewerten. Man glaubt nicht, wie lange manche Aktien es schaffen, in einem Seitwärtsgürtel zu pendeln.

Unter 32 sieht es allerdings nicht gut aus für die Aktie der Deutschen Bank. Der Startschguss könnte in den nächsten Tagen fallen, sobald der Kurs unter 40 gefallen ist.

Fazit: solide und trotzdem unbeliebt. Kursperspektiven – keine Euphorie, ab 45 sind longs (Käufe) denkbar.

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Kommentare

  • Stefan Wehmeier  On April 19, 2011 at 9:54 pm

    Die wirkliche Ursache der „Finanzkrise“, die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, sowie die einzige Möglichkeit, wie diese „Mutter aller Zivilisationsprobleme“ zu überwinden ist, sind seit langem bekannt. Die wirklich interessante Frage lautet, warum eine Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt, etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld bis heute nicht verstehen konnte:

    http://www.swupload.com//data/Wirtschaftswissenschaft.pdf

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