DAX – für eine Erholung ist es noch zu früh

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass eine Wende im DAX nicht unmittelbar bevorsteht. Die Kursverläufe der Aktienmärkte folgen einem relativ simplen Gesetz. Zuerst geht es zögerlich danach immer schneller und zum Schluss ungebremst in die Trendrichtung. Nach der Übertreibung drehen die Märkte wieder. Wenn wir uns den Chart unten anschauen ( m.f.G. http://www.tradesignalonline.com), dann sehen wir es schön beim Betrachten der laufenden Durchschnitte (moving average). Die Wende nach einer längeren Abwärtswelle kündigt sich durch einen kurzfristigen Überhänger bzw. Ausreißer an. Soweit sind wir nun mal noch nicht. Wenn man die Fibonacci -Levels miteinbezieht, dann könnte man eine Wende eventuell bei 6900 erwarten. Garantie gibt es nicht. Keine Übertreibung keine Kekse.

Aber nicht nur die Charttechnik stimmt mich skeptisch ein. Die tägliche Lektüre der Tagespresse erspare ich mir inzwischen. Ich lese mal die Bild und die FAZ  höchstens einmal in der Woche von Durchblättern in der Abflughalle mal abgesehen.

Und was sehe ich in  der Samstagsausgabe der FAZ.? Trotz der noch relativ robusten Börse kommen fast nur schlechte Nachrichten in die Schlagzeilen. Anders als noch vor Monaten, als der DAX bei 6000 vor sich hin vegetierte und eine Lawine guter Unternehmensnachrichten und Konjunkturzahlen.

 

 

Hier eine Auswahl der Nachrichten:

Bestechungen kommen immer öfter ans Licht

Opel Chef kann die Belegschaft in Rüsselsheim nicht beuhigen.

Deutsche Bank im Visier asiatischer Marktaufseher

Pfeiderer verzehnfacht den Jahresverlust

Toyota verdient viel weniger.

Es kling wie verschworen. Die Firmen verdienen nach wie vor insgesamt Geld und stellen Mitarbeiter ein. Es geht uns allen doch nicht schlecht, würde man denken. Ich weiß nicht, was davon zu halten ist. Man sieht in  er Zeitung meist nur wenig und dazu noch sorgfältig ausgesucht durch die Gremien.  Fakt ist, dass wir steigende Inflation und hohe Verschuldung innerhalb der EU und der USA haben. Fakt ist dass die Dividendensaison zu Ende geht. Und es lässt sich nicht bestreiten, dass die Märkte stark gestiegen sind und nun verharren im Band 7000-7300.

Ich denke, dennoch dass einzelne werte durchaus Potenzial bieten. Tun sie es aber wirklich? Einem Crash wird sich kaum eine Aktie entziehen.

Nach wir vor rechne ich mit dem Crash im Rohstoffmarkt. Die Silber-Korrektur hat bereits angefangen (von 50 auf 30 Dollar). Bei Gold steht sie noch an. Aber das ist eine andere Geschichte.

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