Optionen Wochenbericht am 12.11.2011 und das ruhige Leben des Stillhalters

Eine Woche vor dem Verfall sieht es gut aus.  Die sinkende Vola und der typische Abbau des Zeitwertes  wenige Wochen vor dem Verfall haben insgesamt dazu beigetragen.  Aus Sicht des Stillhalters ist die vorletzte Woche vor dem Verfall meist die beste. Wenn nicht gerade ein Kurssturz geschieht, verfallen die Optionen besonders schnell. In der kommenden Woche bleibt der Zeitwert gewöhnlich stabiler vor allem bei den Optionen am Geld. Hier besteht faktisch bis zur letzten Stunde ein Grundrauschen im Kursverhalten, sodass ein weiters Absinken der Optionspreise unmöglich ist.

Im einzelnen hat sich wieder mal die Deutsche Bank am besten entwickelt. Diese Aktie kann ich im Moment zum Veroptionieren nur empfehlen! Eine recht hohe Volatilität, hohe Liquidität und generell ein positiver Trend. sind hier als Ursache zu nennen.  Schwankend wie immer ging es bei der Commerzbank. Hier bin ich mit einem Ratio Put Spread investiert. Aufgrund der zurzeit eher positiven Stimmung für Bankaktien erwarte ich keine weiteren Kursstürze, Wobei ich zugeben muss, bei der CoBa muss man stets mit Überraschungen rechnen.

Darüber hinaus habe ich noch BMW und BASF Optionen. BMW befindet sich seit langem im stabilen Aufwärtstrend und ich sehe dort keinen Handlungsbedarf.

Ich überlege mir inzwischen eine Portfolioerweiterung nach dem Verfall am 18.11.2011. Als potenzielle Kandidaten gelten die Deutsche Telekom, Deutsche Post oder EON.  Es wird darauf ankommen, wie attraktiv die Optionen zurzeit bei der Eurex bewertet sind.

Ansonsten ist das Leben eines Stillhalters eher ruhig. Eine ruhige Art, Geld zu verdienen. Ich mag es immer mehr, weil es ein Optimum zwischen Aufwand und Ertrag darstellt   Du musst auch selten aktiv sein. Nicht einmal eine superschnelle Software brauchst Du. Ich könnte das Geschäft auch ohne den  Online-Zugang betreiben. Einfach ab und zu den Broker anrufen, zum Beispiel nach dem Joggen und dem anschließenden Kaffee am Morgen. Früher war es noch die Zigarette am Morgen… ( Wehmut).  Nach der Stimmung fragen, die Kurse abfragen, Order durchgeben auflegen. Das reicht schon. Der Rest ist  logisches Denken und Zahlen analysieren, ( meist auf dem Sofa liegend). Ab und an rufe ich meine Excel Tools mit historischen Kursen auf und überprüfe eine Strategie.

 

 

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Kommentare

  • Lars Kirchner  On November 14, 2011 at 9:23 am

    Hallo Adrian,

    das ruhige Leben des Stillhalters. Diese Aussage würde ich sofort unterschreiben. Wobei dies suggeriert das das „Stillhalten“ langweilig ist.
    Aber das ist es nicht. Ich denke das hast du auch nicht gemeint.
    Mit dem richtigen Management des Depots ist zwar das Risiko gedeckelt, aber gerade vor dem Verfall kommt es immer wieder zu Phasen in den sich die Positionen die kurz vor dem wertlosen Verfall stehen ständig abwechseln. Oder längst dem wertlosen Verfall zugeschriebene Optionen stehen plötzlich wieder gut im Geld. All das macht das Leben des Stillhalters dann doch wieder aufregend.
    Interessant sind auch die verschiedenen Ansätze die zu einem steten Ertrag führen können. Wir beide verfolgen da ja doch verschiedene und sind trotzdem beide erfolgreich. Schade das es dann doch immer noch soviele Privatanleger gibt die sich von Banken durch deren eigenes Pricing über den Tisch ziehen lassen und nicht das „ruhige Leben eines Stillhalters“ vorziehen.

    Viel Erfolg weiterhin

    Gruß Lars

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