DAX (daily), Korrelationen – Wochenkommentar- Ausblick

Ein anderer Titel fiel mir einfach nicht ein.

Das Signalsystem DAX daily hat  gestern das Kaufsignal beendet. Und zwar mit einem satten Gewinn von über 700 Punkten. Die Leser diese Blogs haben die Gelegenheit, täglich die Signale zu verfolgen, zumindest einmal am Tag um 17:40. Sonst immer wenn eine Änderung stattfindet.

Die Signale können z.B. mit CFDs gehandelt werden. Der Gewinn würde dann 700 Euro betragen. Nicht schlecht für gerade eine Woche und einem Risiko, welches kleiner als 100 Euro ist.

Selbst habe ich leider dein Einstieg diesmal verpasst. Dumm gelaufen, Ich fahre täglich lange Strecke zum Kunden und versuche zwar vor 9:00 Uhr am PC zu sein, um eben ev. die Signale zu handeln. Manchmal nehme ich es nicht zu ernst und so habe ich einen der größten Gewinne der letzten Wochen schlicht vorbei ziehen lassen. Ein Einstieg 30 Punkte höher als das Regelwerk erlaubt, kommt für mich nicht in Frage.

Aber ab Montag wird sich das ändern. Ich werde nun regelmäßig die Signale zu handeln versuchen!

Ansonsten ist der Markt überoptimistisch. Für mich keine Überraschung. Bereits vor Monaten, als der DAX die 6400 Marke überschritten hat, war es für mich klar, dass der nächste Widerstand nicht unterhalb 7000 liegen wird.

Was mir längst aufgefallen ist, ist die enorme Korrelation zwischen den Assets. Zum Beispiel kannman sich inzwischen ersparen , auf den DAX zu wetten. Kaufst Du eine BMW , dann partizipierst Du im Prinzip den Index unter Beachtung der Korrelationskoeffizienten den Index selbst.  Die hohe Korrelation führ dazu, dass Unternehmensnachrichten  ziemlich bedeutungslos geworden sind. Beispiel Gildemeister. Ich habe die Aktie vor Wochen vorsichtig zum Verkauf empfohlen, weil ich der Meinung war, die Firma würde schlechte Zahlen liefern. Die Zahlen waren nicht schlecht, aber in steigenden Märkten werden sie meisten gut. Wen wundert’s? Viele Unternehmen sind an den anderen beteiligt und die gestiegenen Aktienkurse schlagen sich auf die bilanzierten Gewinne nieder.

Andererseits wird die Hausse durch den US-Markt getragen. Dieser läuft schon seit langem gut, ich habe darüber mehrfach in 2011 geschrieben. Nun heißt es sogar, der Häusermarkt erhole sich. Unfassbar! Stand da nicht das Ende der Welt kürzlih an? Und warum verändert sich bei uns nicht alles so schnell. Wir haben unsere Euro-Krise und werden sie wohl lange behalten. Die Nachfrage nach Immobilien mag hier und dort anziehen, insgesamt sind wir Welten von der US-amerikanischen Euphorie entfernt.

Vergesst nicht Amerika! Hat es nicht der alte Kostolany gesagt…

 

 

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