Zahltag für griechische Credit Default Swaps – „die Stunde der Wahrheit“

Nun sollte der Titel in vor allem Aufmerksamkeit wecken 🙂 Denn so spannend war der heutige Tag  auch nicht. Die Festlegung des Abrechnungspreises für Bonds und die Krditausfallversicherungen wurde in den Medien als der ultimative Tag X dargestellt. Nun aber gibt es nicht viel zu berichten.Der Restnennwert beträgt ca. 21%, also etwa so viel wie ich es mehrfach zuvor „prognostiziert “ hatte. Interessant war für mich nur die Bekanntgabe der beteiligten Banken – Handelsteilnehmer an CDS-Deals. Das Handelsblatt hat es heute schön zusammengefasst.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anleihen/schuldenschnitt-wette-auf-griechenland-pleite-zahlt-sich-aus/6345114.html

Es sind also faktisch fast alle großen Banken an griechischen CDS beteiligt. Dies dürfte keine Überraschung sein. Eher die Tatsache, dass man nicht eindeutig sagen kann, ob die Engagements rein protektiv oder spekulativ waren. In vielen Fällen etwa bei der Deutschen Bank wurde offenbar sowohl ge- als auch verkauft. Final kann man keine Aussage darüber treffen, welchen Zweck die Banken beim Handel verfolgt haben, außer dass ein Nettobetrag übriggeblieben ist.

Offen bleibt auch die Frage, ob die gekauften CDS gedeckt oder ausschließlich spekulativ waren.

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