DAX – das Sterben der Volatilität

Es ist erstaunlich ruhig geworden vor dem Jahresende. Kaum einer redet darüber, aber wir könnten tatsächlich vor einer Jahresendrally stehen. Unten im Chart sieht man es recht gut. Der MACD-Indikator, den ich für langfristige Prognosen gerne zitiere, hat gedreht und zeigt inzwischen nach oben.Wird die 7580 Marke überschritten, dann steigt der Index noch über 7500, dann sieht die Welt sowieso anders aus.

Chart Quelle m .f. G. http://www.tradesignalonline.com

 

Chart

Die historische Volatilität ist mittlerweile auf unter 15 % gesunken. Damit steht sie kaum über den langfristigen Minimalwerten.  Sie kann im Moment nur noch steigen oder halt weiter seitwärts gehen. Dieser Zustand kann noch Monate lang anhalten.

Was mich noch irritiert, ist die niedrige implizite Volatilität. Diese wird aus den gehandelten Optionspreisen berechnet und spiegelt die Erwartungen an die künftige Schwankungsbreite wider. Nun liegt diese unter der historischen Vola. Die Erwartungen an die künftige Entwicklung der Marktnervosität sind eben noch optimistischer.  Statistisch nähern sich beide Volatilitäten immer.

Was bedeutet das aber für den DAX? Wird die implizite Vola doch noch steigender die historische Vola sinken.

Für Antworten wäre ich den Lesern dankbar.

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