Negative Volatilität und Onion Options

Die Träumereien um exotische Optionen sind offenbar immer noch nicht ganz ausgestorben. Im Gegenteil, nach meinen Recherchen steigt die Anzahl der relevanten Publikationen an.

In Wilmott habe ich einen interessanten Artikel gefunden, in welchen die Autoren die sog. onion Options analysieren.

http://www.wilmott.com/pdfs/021021_onion.pdf

Es handelt sich bei diesem Derivat um eine Art Barrier Option, in welche drei Korridore über das Auszahlungsprofil ( payoff) entscheiden. Je nachdem, in welchem Korridor der Underlysingpreis sich am Ende der Optionslaufzeit befindet, wird entweder der maximale, der mittlere oder gar kein Betrag ausgezahlt. Das zwischenzeitliche Berühren der Grenzen hat natürlich auch Konsequenzen, anders als bei Stillhaltergeschäften.

Der Zusammenhang zwischen der Volatilität des Underlyings und dem Optionspreis ist zwar mathematisch komplex, aber sogar für einen Anfänger offensichtlich. Das Vega ist negativ. Das heißt, mit der sinkenden Vola, steigt der Optionspreis. Logisch, oder?  Ich finde es dennoch lustig, wie nun auf vielen Portalen über die Konsequenzen des negativen Vegas spekuliert wird.

Negative Volatilität – das hört sich für viele wie die Antimaterie an. Kein Wunder, die Theoretiker der neuen Quanten -Finanzwelt sind oft Physiker.

Übrigens habe ich auch eine gute Seite zu dem Thema gefunden.

http://www.risklatte.com/

Es fällt allerdings auf, das die Anzahl der Artikel und Blogbeiträge nach 2008 deutlich zurückgegangen ist.

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