Banken – Stellen gestrichen – Aktie gestiegen

Auf den Finanzmärkten herrscht mittlerweile eine Hysterie bei den Bankaktien. Schleichend, aller Kritik zum Trotz sind diese zu den den Siegern aufgestiegen. Die Euro-Krise hat sich offenbar am wenigsten auf die Bankaktien und  den DAX ausgewirkt.

Die Aktie der Deutschen Bank – mein ewiger Favorit, hat seit August 2012  50% zugelegt. Ich liebe diese Aktie zu veroptionieren. Ein bombensicheres Geschäft. Die Optionspreise scheinen permanent zu hoch. Die Optionskäufer liegen ständig falsch bei ihrer Einschätzung der Marktentwicklung. Ein Stillhalter behält somit stets  Recht, weil die Aktie entweder stagniert oder sie steigt sie.

 

Als wäre das nicht genug, kommen jetzt die „Erfolgsnachrichten“ aus dem Bankensektor. Ich meine dabei nicht nur die Meldung über die Rückzahlung der EZB – Hilfen sondern auch die nicht ganz neue Bereitschaft, zu sparen…

1. Barclays plant Stellenabbau von 15% im asiatischen Investment Banking.

2. Nomura – Japans größter Broker plant die Schließung von einer Eigenhandelsabteilung in London

3. Morgan Stanley Latin America senior Banker verlassen die Firma

4. Citigroup baut 11. 000 Stellen ab darunter 6000 im Bereich Konsumentenkredite. „It is very much in process“, sagt Michael Corbat ein CEO.

5. UniCredit plant einen Abbau von 1000 Stellen ( Financial Times) in Deutschland

6. Commerzbank – von den 6000 Stellen haben alle schon gehört.

7. Bank of America  hat bereits im 2012 die Belegschaft um 14,600 reduziert.

Bei diesen Nachrichten und dem nicht enden wollenden Sparzwang kann man nichts verlieren, wenn man die Aktien kauft, oder?

Die meisten Maßnahmen betreffen das Investmentbanking, Besonders in Europa besteht stets die Gefahr, dass das Modell der Universalbanken aufsichtsrechtlich für unzulässig erklärt oder mit gigantischen Auflagen versehen wird. Im ersten Falle können etwaige Investmentakivitäten, wie der Eigenhandel mit Derivaten nicht mit der Liquidität aus dem Provatkundengeschäft finanziert werden. Hier steht besonders die Deutsche Bank im Fokus, die durch die Übernahme der Postbank rein theoretisch die Einlagen der Postbank-Sparer hinzugewinnt, auch wenn sie deren Verwendung für Investmentbanking nicht plant.

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