Gute Märkte, schlechte Märkte im März 2013

Viele wie auch ich neigen dazu, an den schlechten Märkten zu halten. Man steigt zufällig in einen Markt ein, zum Beispiel in den DAX. Man gewinnt und bleibt drin. Nach einiger Zeit, es mögen Monate oder sogar Jahre sein, ändert sich die Welt. man gewinnt nur noch zufällig und insgesamt verliert man weit mehr. Aber ich träume den alten Traum weiter. Ich bleibe dabei, wie in der alten zerütteten Ehe, die längst nur noch auf Papier existiert. Man schaut nicht mehr nach vorne sondern zurück mit der gewohnten Naivität.

An den Finanzmärkten läuft es ähnlich. Die Totgesagten stehen plötzlich auf. So wie der japanische Aktienmarkt. Es reicht aus, die Hoffnung zu schüren, auf Reformen auf billiges Geld auf die Bekämpfung der Deflation. Und schon zieht der Index ab. Und, was dabei wichtig ist, keiner spricht darüber. Dieser Markt ist insofern so lukrativ, weil er auch vom deutschen weitgehend abgekoppelt ist und auf die gegenwärtige Krise kaum reagiert.

Hier der Chart aufgenommen vom meinem Trading-Tool marketindex RBS.

nikkei

Es gibt auch schlechte Märkte. Der DAX zum Beispiel. Ein sehr begehrter Markt, mit vielen kapitalstarken Akteuren, zum größten Teil aus dem angelsächsischen Ausland, automatischen Handelssystemen und dazu noch stark gestiegen. Da kann man nur noch Geld verlieren. Schauen Sie sich den Chart an. Das Beispiel zeigt den DAX-Verlauf der letzten zwei Tage auf Stundenbasis. Auf- und ab., morgens runter, abends hoch. Für Intraday-Trader ein Eldorado, für echte Investoren – eine Geldvernichtungsmachine. Die Zypern-Krise hat zuerst die Börsianer kaum bewegt, was kein Wunder ist, da die meisten DAX-Investoren in den USA oder GB sitzen. Nun werden auch sie nervös. Die Volatilität steigt und fällt. Ich kann nur sagen Finder weg!

dax

 

Es gibt noch andere attraktive Märkte. Den Warenterminhandel zum Beispiel. Der Rohstoffhandel befindet sich zwar in der Baisse, aber Lebensmittel wird man immer brauchen, im Gegensatz zu unprofitablen Firmen. Kauft Weizen. Der Chart unten zeigt es deutlich.

Ja, Moment wie geht das?  In diesem Blog geht es um Investmentbanking für Privatanleger. Deshalb darf auch der Rohstoff- Handel nicht ausgeklammert werden. Es gibt einige Möglichkeiten. Die erste ist ein Konto bei einem Broker, der in den USA oder Paris handelt. Die zweite einfachere ist der Kauf von Zertifikaten oder Trading mit den CFDs.

Ich würde stets die letzte Variante bevorzugen, ohne. man kann zwar darüber streiten, wie die CFD-Anbieter ihr Geld verdienen, aber ich halte das Produkt für viel fairer als die Zertifikate.

weizen

Advertisements
Post a comment or leave a trackback: Trackback URL.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: