Das Blutbad der Stillhalter hat erst begonnen

Der heutige Tag hatte es in sich. Mein Börsentag begann wie immer kurz vor 8:00 Uhr, indem ich mir einen Überblick über die Geschehnisse der letzten Nacht in Asien in diversen TV-Kanälen verschafft. Es sah eher ruhig aus, ja man rechnete mit steigenden Kursen. Ich hatte noch keine Meinung, ahnte dennoch Böses, da die Volatilität einfach inzwischen zu hoch ist.  Das spiegelt sich zwar nicht unbedingt in den Optionspreisen wider, aber die Handelsspannen werden von Tag zu Tag größer.Ich handle normalerweise selten richtungsorientiert. Alle, die diesen Blog lesen, wissen,dasss ich hauptsächlich mit den Optionen unterwegs bin. Aber aufgrund der hohen Vola mache ich öfter eine Ausnahme und trade CFDs auf DAX. Heute war so ein Tag. Ich ging long, als der  DAX den letzten Pivot-Widerstand durchbrachte. Und ich gewann nicht schlecht.

Man kann also in diesem Markt viel Geld verdienen.  Aber nicht mit den offenen Stillhaltergeschäften. Egal, welche Rolling-Strategie man fährt. Man hat letzten Endes nur zwei Möglichkeiten:

– Nach einem Kurssturz wird die Option zurück  ich verkaufe dann sofort neue Option zum niedriigeren Strike. Das kann langfristig gut gehen, aber man muss direkt einen Verlust in Kauf nehmen.

– Man sichert sich von Anfang an über eine Gegenposition. Dieses Strategie setze ich ein. In der Regel kaufe ich langlaufende Optionen und finanziere sie mit kurzfristigen.

 

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Kommentare

  • Andreas Balogh  On April 18, 2013 at 12:23 pm

    Bei einer Gegenposition: da diese langfristig angelegt ist, muß ihr Strike doch auch angepaßt werden. Ansonsten wird das Risiko in einem steigenden Markt doch jeden Monat größer. Wie wirken sich die Gebühren dafür auf den Gewinn aus?

    • Adrian Gohla  On April 18, 2013 at 1:12 pm

      Es kommt darauf an. Beim Verkauf aus dem Geld gehe ich anhand einer historischen Auswertung vom Vorteil aus, da heißt, die Option wird wertlos verfallen. In diesem Falle geht es nur um die Absicherung für den Extremfall und Margin. das ist keine Strategie für den aktuellen Markt. Für ihn eignen sich lieber Kalenderspreds am Geld. Die betreibe ich zurzeit vorwiegend.
      Zu Deiner Frage – die laulaufende Verkaufsoption hat natürlich ein größeres Vega und unter Umständen Delta und Rho, deshalb muss man nicht so oft rollen. Man kann die gesamte Position auch schliessen, wenn das Ergebnis stimmt. Aber ansosnten in sehr bullischen Märkten ist es manchmal ein Problem. Dann rolle ich nach oben.
      Ja, ich versuche die Gebühren so weit es geht zu vermeiden.

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