Keine Meinung zum DAX und Frühverrentung

Ich habe keine Meinung. Damit könnte ich aufhören, und den durchwachsenen Tag zuhause geniessen. Ich könnte mir weiter Gedanken über das Auskommen ohne viel Arbeit machen.  So wie der 30-jährige Frührentner aus den USA, über wen man in dieser Woche einiges gelesen hat, vorlebt. Ein Mann kündigt mit 30 und wird Finanzguru. Er ist bis jetzt nicht reich geworden, aber wahrscheinlich glücklicher als die meisten, die morgen früh auf verstopften Straßen unterwegs zu ihrem Büro vom freien Leben träumen werden. Hier der Spiegel-Link.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/us-blogger-geht-mit-30-in-rente-und-wird-zum-finanzguru-a-902900.html

Ich muss intensiver darüber nachdenken und nicht nur träumen…

Und so sind wir beim Thema gelandet. DER DAX  will unseren Wünschen nicht folgen. Lange Zeit hätte es funktioniert, wenn man zurückschaut. Nur niemand hat gekauft. Bzw. haben es nur sehr wenige gewagt, in die Kapitalmärkte einzusteigen. Die anderen haben zugeschaut und immer wieder vorsichtig mit ein wenig investiert. Viel mutiger waren dabei ausländische Kapitalanlagegesellschaften.

Jetzt wird der DAX unangenehm. Der Index erreichte die Minimalkorrektur und wird vorerst weiter steigen. Der Aufwärtstrend ist intakt aber an seine lange Fortsetzung glaube ich nicht.

Das Put/Call – Ratio liegt bei knapp über 1 und liefert keine kurzfristigen Impulse. Letzten Endes wird der Kampf in den USA ausgetragen. Und dort muss es einfach irgendwann zur Korrektur kommen. Der MACD – ein langfristiger Indikator im DAX hat gedreht,das deutet eher eine Wende an. Genau, andeutet, mehr kann ich auch beim besten Willen nicht sagen. Wie gesagt keine Meinung heute aber vielleicht ist es auch ein Indikator? Gestern und in den letzten Tagen war ich eher optimistisch, jetzt ehre skeptisch. Geht es also doch zuerst aufwärts.

Chart m. Genehmigung http://www.tradesignalonline.com

Chart

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Kommentare

  • Ralf Iwan  On Juni 9, 2013 at 12:46 pm

    Den Spiegel Artikel habe ich auch gelesen. Sicher, wenn man mit 20.000 Dollar im Jahr auskommt. Aber „nur“ hinter dem Bildschirm sitzen und damit sein Geldverdienen …? Ich weiß nicht. Ich habe vor ein paar Jahren einmal einen Bericht gelesen über „Die Einsamkeit des Traders“. Ansichtssache. Die meisten Bürojobs sind ja Bildschirm-Jobs… . Was den Dax angeht.Ja da stimme ich zu man war wieder viel zu misstrauisch und jetzt dürften rauhe (volatile) Wochen anstehen.

    • Adrian Gohla  On Juni 9, 2013 at 7:20 pm

      Ehrlich gesagt kann ich mir auch nicht vorstellen, aus dem Intrday-Trading zu leben, aber aus anderen Gründen. Es ist extrem wenig kreativ und stressig. Auf der anderen Seite sobald Du damit Geld verdienst, motiviert es Dich extrem, weiter zu machen. Die fehlenden sozialen Kontakte kann man woanders suchen, etwas in den Foren, und diversen Veranstaltungen in der Szene. Die berufsbedingten Kontakte haben sich bisher meistens als Strohfeuer erwiesen. Bis Du weg, dann bist Du eben weg, und es mögen noch so viele Jahre zusammen verbracht sein. Je älter ich werde, desto mehr wert lege ich auf die Qualität in dieser Hinsicht.
      Ich kann mir gut vorstellen, durch kluge Investmententscheidungen, etwas Geld zu verdienen und dafür Freiräume für andere Aktivitäten zu gewinnen. Da bin ich voll dabei!

      • Anonymous  On Juni 10, 2013 at 5:40 am

        Dem ist nichts hinzuzufügen. Spot on. Sehen wir mal was die woche an der börse bringt.

  • Anonymous  On Juni 11, 2013 at 10:57 am

    Kleine Anleger haben gegen die großen Player keine Chance.

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