K+S – trading Chancen

Bis zum 13.08. 13 befindet sich die Aktie in Wartestellung. Die Situation ist objektiv gesehen einfach zu beschreiben. Der allgemeine Verfall der Rohstoffpreise- der Vorbote der aufkommenden großen Börsenkorrektur, traf auch den Kalimarkt. Deshalb verabschiedete sich die Aktie schon vor langer Zeit von den Hochs bei 80 Euro.

Nun kam das ultimative Ereignis, den Ausstieg des Uralkali aus dem gemeinsamen Vertriebsverbund, begründet durch den erwarteten Preisverfall. Diese Mitteilung wurde von den Spekulanten, meinen Recherchen nach vorwiegend aus dem angelsächsischen Ausland, genutzt, um mit Leerverkäufen Kasse zu machen. Der Kurs rutschte um 40%. Danach setzte eine kräftige Erholung durch die Eindeckkungen, die vermutlich nicht lange andauern wird. Der Kurs sprang von 15 auf knapp über 18 Euro.

So viel die Fakten.

Es liegen keine relevanten Geschäftszahlen des Unternehmens vor, geschweige die Insolvenz müsste beantragt werden o. ä.. Mit der Insolvenz ist so eine Sache. Schauen Sie sich die Solarworld an. Wie lange hat es dort gedauert, bis man überhaupt in den Medien darüber sprechen musste. Die Aktie ist seit Jahren auf Talfahrt und das Unternehmen verschuldet, dennoch käme noch vor keinem Jahr niemand auf die Idee, Solarworld insolvent zu reden. Bis auf mich, der schon früher auf die aufkommenden Pleiten in der Branche aufmerksam machte.

Das ganze Gerede über das Ende von K*S ist Quatsch und Panikmache. Zumindest im Moment.

Jetzt aber kommt das Halbjahresbericht, welcher wohl kaum neue Erkenntnisse bringen wird.

Was tun?

Wenn ich die Aktie hätte, würde ich sie entweder verkaufen oder noch besser, Kaufoptionen darauf schreiben und mit der eingenommenen Prämie, Verkaufsoptionen kaufen. Stichwort Covered Calls Writing

Wie geht das? An der Eurex werden die Optionen gehandelt. Ich kann gerne dabei behilflich sein. Eine E-Mail an mich ist unverbindlich!

Ich selbst wurde durch den Sturz überrascht, reagierte aber mit meinen Optionen richtig.  Es ist mir außerdem aufgefallen, dass die kurzfristige implizite Volatilität deutlich höher als die langfristige ist. Ich habe deshalb einen Kalenderspread gekauft. Dieser wird sich bereits im September völlig amortisieren. Ähnliche Erfahrungen habe ich früher mit EON gemacht. Jetzt schaue ich entspannt zu, wie sich die Börsianer nicht entscheiden können und die Aktie hin-und-her pendelt. Das bringt mir Geld.

Die Shorties sind ausgestiegen, die schwachen Hände auch. Die kurzfristigen Spekulanten ( Zocker) steigen ein und aus.. Weiter so!

 

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