Marktkommentar am 20.09.2015

Mein Band-Oszillator gibt folgende Indikationen:

  • Kurzfristig – Abwärtstrend, keine Handlungsempfehlung
  • Langfristig – leichte Abschwächung des Abwärtstrends. Für mutige empfehlen sich die ersten Käufe bzw. Put-Verkäufe mit Zeithorizont bis zum Oktoberverfall (20 Handelstage).

Der Verfall am letzten Freitag beendete die stürmische Septemberperiode. Meine Positionen sind alle kurz nach 13:00 Uhr aus dem Handelsschirm verschwunden. Trotz einiger Komplikationen bin ich glatt durch diesen Minicrash durchgekommen. Ich bleibe am Ball und freue mich auf die kommenden Gewinnchancen.

Mein Depot sieht im Moment relativ bescheiden aus:

1 Okt Put 9600 zu 110 auf der Longseite

1 Okt Put 9400 auf der Shortseite

1 Okt. Call 10800 auf der Longseite.

Die Position ist als sehr vega-orientiert, sprich ich will von der steigenden Vola profitieren aber auch von leicht steigenden Kursen. Ich hatte den Strangle am Donnerstag gekauft. Denn auch wenn direkt nach dem FED-Entscheid die implizite Volatilität eingebrochen war, lag es auf der Hand, dass die Enttäuschung der Börsianer eine Verkaufswelle auslösen wird. Am Freitag verkaufte ich dann den 9400 Put fast zum Kaufpreis des 9600 Puts.

Im Moment plane ich keine Trading-Aktivitäten. Dafür muss mein Oszillator klare Signale generieren. Ich werde darüber zeitnah posten.

Zum DAX – die Analyse der offenen Positionen an der EUREX bietet relativ einheitliches Bild. Die meisten Positionen mit Verkaufsoptionen befinden sich beim Basispreis 9200, sprich die Händler rechnen mit dem DAX im Oktober zumindest nicht darunter. Auf der Call-Seite dominiert 11.000, was etwas zu optimistisch anmutet. Man darf aber nicht vergessen, der Börse sind die unwahrscheinlichen Ereignisse die wahrscheinlichsten. Deshalb habe ich meine Prognose der Jahresendrally noch nicht revidiert. Denn mein Oszillator deutet bis zum Oktoberverfall auf eine Erholung hin.

Ich denke, der Bereich 9100-9200 wird eine Unterstützung sein.

Für die nächsten Tage wird es aber vorerst stürmischer bleiben. Heute hat mich die Meldung über Manipulationsvorwürfe gegen VW erschlagen. Wie gierig kann ein Mensch denn sein? Jedenfalls haben bereits die Sonntags-Händler den Aktienkurs im Vorfeld ordentlich geprügelt, wie in der Indikation von L&Sbei commdirect zu sehen ist.

https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?SEARCH_REDIRECT=true&REDIRECT_TYPE=SYMBOL&SEARCH_VALUE=VOW&REFERER=search.general&ID_INSTRUMENT=83055

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