Aktienmärkte auf dem Weg zur Beruhigung nach dem kleinen Verfall am 19.02.2016

Es war ein stürmischer Börsenmonat. Der deutsche Index fiel im Gleichschritt mit anderen Märkten. Von fast 10.000 auf unter 8700. 1300 Punkte sind schwer zu halten, wenn man während der gesamten Zeit auf den Anstieg bzw. Seitwärtsbewegung setzt. Ich habe rechtzeitig vor dem Fall auf 9300 gewarnt und dann auf 9000. Die nächsten Ziele wären 8300 und 8000, darunter wird es eng.

Nun hielten wichtige Kursmarken. Vor allem die 1814 im S&P. Plötzlich sah man das Geschehen in Asien nicht mehr so dramatisch und nicht zuletzt waren viele Aktien auf einmal billiger. Allen voran die Ölwerte. Schaut Euch eine Total, die ich demnächst in mein Portfolio aufnehme. Eine Dividende von 6% und ein sehr stabiler Verlauf seit Jahrzehnten. Was kann man da falsch tun, wenn man vorsichtig einsteigt. Ich bedenke, eine Kalender-Spread – Strategie einzusetzen, ähnlich wie bei der Deutschen Bank.

Seit 12.02 steigen die Aktien und die Nervosität sinkt. Die nächsten realistischen Kursziele sind:

10.100

10.500 zum Märzverfall

Und 11.000

Eventuell könnte es zwischen 9800-10.000 nervöser werden, weil die Fibonacci-Korrekturen nicht eindeutig zu definieren sind.

Sollte aus welchen Gründen auch immer, der DAX umdrehen, dann geh es schnell auf 8300 und der kurzfristige Abwärtskanal wäre damit bestätigt.

Aber ganz ehrlich, was nützen uns solche Erkenntnisse? Nun zeigen sie, dass sich die Märkte schnell für eine Wende entscheiden können und nicht unbedingt gleich wieder anders denken. Es gibt nicht „nur ein wenig aufwärts“, sondern vielleicht etwas länger. Ob wir es Bärenrally nennen oder anders.

Mit meinem Optionenportfolio bin ich im Moment zufrieden. Die DAX-Optionen sind im Gewinn und abgesichert. Hinzu gekommen sind Deutsche Bank Optionen. Ich kaufte länger laufende Calls und Puts und verkaufe kurzfristige Optionendagegen.   Welche Annahmen zum künftigen Kursverlauf mache ich dabei? Erstens dass sich die Aktie kurzfristig 1-3 Monate in eine Richtung bewegen wird, dann wieder in die andere. Aber eine Seitwärtsbewegung, wie etwa bei der Deutschen Telekom erwarte ich nicht. Ich halte deshalb die hohe kurzfristige Volatilität bei der Deutschen Bank für übertrieben und schreibe demnach Optionen. Um jedoch das Rollen zu ermöglichen, halte ich die langlaufenden, die mich nur einen Bruchteil des verkauften Zeitwerts pro Monat kosten.

Chart m. f. G. www.tradesignalonline.com

 

DAX_20022016

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