Immobilienaktien stürzen ab- herrlich!

Nothing lasts for ever.

Ich bin anscheinend ein typischer Short-Seller. Egal, wie erfolgreich ich in der Vergangenheit war, wirklich glücklich und mit meinen Positionen vereint bleibe ich, wenn ich auf fallende Kurse setze, egal ob virtuell oder in echt. Ich glaube ein Talent zu besitzen, Übertreibungen zu identifizieren. Nicht immer setze ich das eigene Geld darauf und schon gar nicht gebe ich Empfehlungen, das wissen meine Leser.

Dennoch staune ich nicht selten über die Treffsicherheit meiner Aussagen. So auch zum Thema aktuelle Immobilienblase in Deutschland. Ja, ich glaube wir haben eine.

Anfang März 2016 schrie ich einen Artikel, wo ich auf die Performance der Immobilienaktien in Deutschland einging. Überdurchschnittliche Kurszuwächse verbunden mit steigender Nervosität, seien für mich die ersten Indikatoren einer Wende. Keiner sonst sprach darüber.

https://invest-signale.de/2016/03/13/immobilien-aktien-eine-sichere-spekulation-dagegen/

Im letzten Urlaub nahm ich den „Aktionär“ in die Hand und fand dort eine Empfehlung einer Immo-Aktie, die angeblich den „Boden gebildet hatte“. So kehrte ich zu dem Thema zurück.

Lasst uns die wichtigsten Kursverläufe anschauen.

http://boerse.ard.de/anlagestrategie/branchen/die-top-ten-immobilien-aktien100.html.

  1. Patrizia – 30% verloren
  2. Adler 10% gestiegen, zwischenzeitlich im Verlust
  3. Deutsche Office – zuerst gestiegen , dann 40% gefallen
  4. Deutsche Wohnen 10% gestiegen, zwischenzeitlich am Jahresanfang im Verlust
  5. TLG Immobilien – 10-20% gefallen
  6. Deutsche Annington – stagniert mit leicht fallender Tendenz
  7. Alstria – 10% gefallen
  8. LEG Immobilien – 10% gefallen
  9. Und so weiter

Fazit: Die meisten Immobilienaktien in Deutschland entwickelten sich trotz andauernd niedriger Zinsen und des damit verbundenen Baubooms unterdurchschnittlich, schlechter als der Gesamtmarkt.

Das gibt Anlass zum Nachdenken. Die gesamtwirtschaftlichen Gründe sind schnell aufzulisten. Es ist der Mangel an neuen bebaubaren Grundstücken und die steigenden Mieten, die die hohen Kaufpreise nicht mehr amortisieren. Wir können nun gespannt sein, wie weit die Entwicklung gehen wird.

Und noch eines fällt auf. Die Anzahl der im Immobiliensektor tätigen Unternehmen steigt rasant an. Geben Sie nur ein Stichwort z. B. „Immobilie“ in irgendein Chart-Portal ein, dann bekommen Sie einen Haufen Ergebnisse. Unzählige AGs tummeln sich…

Die offiziellen Daten bestätigen meine Vermutungen. Das Statistische Bundesamt belegt einerseits steigende Preis und stagnierende Mieten.

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