DAX – der Eiertanz um 12.000 beginnt und Depotbericht

Nun steht die Marke 12.000 auf der Agenda. Das hängt mit der fortlaufenden Trump-Rally und mit der Berichtssaison sowie, weil generell zum Jahresanfang Fondsmanager eher optimistisch sind,

Es gibt drei mögliche Szenarien für die nächsten Wochen bis zum Februarverfall:

  1. Der Index fängt an zu pendeln um die 12.000. Wir wissen, dieser Zustand kann lange anhalten. Vielleicht aber gerade deswegen geschieht das jetzt nicht. Alle Händler sind auf die regungslose Phase vorbereitet, und sie könnte aus dem Grund ausbleiben.
  2. Der DAX durchhandelt die 12.000 Marke und strebt nach neuen Hochs, jenseits von 12.400. Diese Entwicklung hat einen Charme – „all time high“
  3. Eine Korrektur wird dennoch immer wahrscheinlicher. Schauen Sie sich den angehängten Chart an. Ich habe dort die letzten Tage markiert, an welchen die realisierte Volatilität ihren Tiefststand erreichte. Zurzeit steht sie bei 9% Tendenz fallend. Wenn man die letzten drei Jahre analysiert, kommt man zum Schluss, dass alle 6-8 Monate nachdem die Volatilität deutlich gesunken war und der DAX ein ausgeprägtes Maximum, kam es zu einer Korrektur. Nun liegt die letzte solche Wende bereits 14 Monate zurück. Die Trump-Rally hat anscheinend etwas grundlegend verändert. Aber machen Sie sich keine Sorgen, wirr werden auch einmal fallende Kurse sehen.

Für eine Korrektur spricht das steigende Put-Call-Ratio http://www.boerse-frankfurt.de/zertifikate

Dieses kann natürlich drehen.  Für ein Verkaufsszenario bräuchten wir zum einen über mehrere Tage fallende Kurse und zum anderen  einen fundamental negativen Ausblick. Wir beobachten das Gegenteil. Die Entschlossenheit Trump wird von der Börse begrüßt. Die Aussichten auf Aufträge der Banken und Bauunternehmen umso mehr.  Das einzige Risiko scheint im Moment das politische Echo. Ansonsten solange die US-Börse jubelt, werden die anderen Märkte mit klatschen.

Chart m. f. G. www.tradesignalonline.com

Im meinem Depot hat sich nicht viel getan. Die generelle Ausrichtung bleibt short. Ich würde am meisten profitieren, wenn die Märkte einbrechen. Solange das  nicht der Fall ist, versuche ich der Rally etwas abzugewinnen und verkaufe Puts. Deutsche Bank hat sich am besten entwickelt. Dort bin ich auf der Longseite offen. Ansonsten halte ich große Short-Calls, die Altlasten aus dem letzten Jahr, die ich auch behalten werde, da sie Liquidität bringen.

chart

27. Jan
 ODAX  C  FEB17  11.600,0000  0  0  0  0  1  0  0  EUR  -737,00  -1.427,00
 ODAX  C  FEB17  12.050,0000  0  0  0  0  1  0  0  EUR  -85,00  -235,00
 ODAX  C  FEB17  12.100,0000  0  1  0  0  0  0  0  EUR  -56,00  176,50
 ODAX  C  MAR17  11.600,0000  0  1  0  0  0  0  0  EUR  616,00  1.906,00
 ODAX  P  FEB17  10.000,0000  0  1  0  0  0  0  0  EUR  -23,50  8,00
27.01.2017
 DTE  C  FEB17  15,00  0  0  0  0  12  0  0  EUR  252,00  -1.644,00
 DTE  C  MAR17  16,00  0  12  0  0  0  0  0  EUR  457,00  756,00
 DTE  P  FEB17  13,00  0  12  0  0  0  0  0  EUR  -12,00  12,00
 DTE  P  FEB17  15,50  0  0  0  0  12  0  0  EUR  156,00  -48,00
 DBK  C  FEB17  14,50  0  0  0  0  6  0  0  EUR  -594,00  -2.814,00
 DBK  C  FEB17  18,50  0  10  0  0  0  0  0  EUR  620,00  1.120,00
 DBK  C  FEB17  20,00  0  0  0  0  4  0  0  EUR  56,00  -156,00
 DBK  P  FEB17  14,50  0  8  0  0  0  0  0  EUR  -32,00  8,00
 DBK  P  FEB17  16,50  0  0  0  0  6  0  0  EUR  108,00  -42,00

 

 

 

 

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