Der langweilige DAX steuert am 19.10.2019 den Schlusskurs 12200 an

 

Eine verblüffende Erkenntnis, muss ich zugeben. Nach dem Möchte-gerne – Crash vor einer Woche war ich doch der Überzeugung, dass die Mehrheit der Trader und Algos die negativen Anzeichen überinterpretieren wird. Pustekuchen! Inzwischen sind so viele intelligente Systeme im Einsatz, die auswerten, überwachen, handeln, dass die offensichtlichen Irrationalitäten schnell erkannt werden.

Um es klar zu sagen, was gerade für die Neulinge unter uns wichtig ist – irgendwelche Konjunktur – Indikatoren aus dem USA interessieren vielleicht die Medienbetreiber, nicht jedoch die Händler. Solange die Zinsen niedrig bleiben, keine unerwarteten Kriege in Sicht und die größten Unternehmen viel Geld verdienen, scheren sich die Amis nicht um. Genauso wenig interessieren sie die Rezessionsängste.

Demnach bieten solche Korrekturen wie die von letzter Woche beste Einstiegschancen für 1-5 Tage an.

Der DAX ist natürlich längst nicht mehr selbstständig und folgt brav dem Herrchen aus Übersee.

Er erreichte die sog. Normalkorrektur nach Fibonacci. 11883 ist getestet und danach ging es wieder aufwärts zum Entsetzen viele „cleverer“ Krisenpropheten, die sich „rechtzeitig“ absicherten. Jemand muss doch die zahlreichen Puts für alle möglichen Basispreise gekauft haben. Es gibt hohe Positionen in Puts sehr weit aus dem Geld.

https://www.eurexchange.com/exchange-de/produkte/idx/dax/70044!quotesSingleViewOption?callPut=Put&maturityDate=201910

Viele glauben wie bei Lotto, für ein paar Euro die große Chance zu erwischen,

Ich bleibe lieber auf dem Boden.

Eine Sache ist mir aufgefallen. Die meisten offenen Put-Positionen liegen bei 12200, also am Geld. Das große Geld rechnet scheinbar mit dem Abrechnungskurs des DAX am Verfall ( 19.10

) etwa in der Gegend von 12200. Erstaunlich! Noch vor ein paar Wochen dachte ich eher an 12600-12800, denn dort liegen die meisten offenen Calls. Nun habe die Optionshändler ihre Meinung konsolidiert.

12200 ist auch charttechnisch eine realistische Annahme. Dort verläuft die Normalkorrektur der aktuellen Korrektur. Die Händler werde also etwas zögerlicher und lassen es bis zum 19.10 sein.

Es lohnt sich also immer noch, die Optionen zu verkaufen, bevor die nächste Welle nach unten beginnt. Ich habe mehrmals auf die letzten Oktobertage getippt und bleibe bei dieser Einschätzung, dass dann der nächste Volatilitätssprung auftreten wird. In dem Sinne eine gute Börsenwoche.DAY_20191005

Veröffentlicht von Option_Basil

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