Die Euphorie ist zurück

Nun ist die Panik vorüber, und wie geschrieben bleibt sich der Markt treu, das heißt unberechenbar.

Jedenfalls pfeifen die Börsen auf die mediale Panikmache wg. der neue Coronavariante. Wie das Ärzteblatt schreibt verläuft diese Mutation milder als die vorherigen. Das überrascht nicht,

Südafrika: Verursacht Omikron überwiegend mildere Erkrankungen? (aerzteblatt.de)

Ich selbst bin weder gegen Impfungen (zwei Mal geimpft und im Februar Auffrischung) oder gar gegen die Wissenschaft. Aber ich betrachte das Geschehen in der Welt stoisch. Eine Infektion, die kaum Beschwerden verursacht, hat meines Erachtens nicht so viel Aufmerksamkeit verdient, wie sie zurzeit bei uns genießt. Auch das Argument mit den Intensiv-betten überzeugt mich nicht. Erstens reden wir hie von sehr kleinen Zahlen, und zweitens die Politik wäre gut beraten, in den letzten zwei Jahren für mehr Personal und Plätze in den Krankenhäusern zu sorgen und nicht dauerhaft zu drohen und zu belehren. Wir müssen einfach anfangen, mit dem Virus zu leben . Jeder soll ich nach seinem Bemessen schützen. So wie in Schweden mit einem weit besseren Ergebnis der Fall war.

Menschen, die an den Börsen handeln, wissen die Schreckensnachrichten zu interpretieren. Solange keine Apokalypse in Sicht ist, wird tüchtig weiter gekauft. Die Reaktion auf den Sturz am 3.12 ist eine kräftige Erholung.Eine Bärenrally, wie ich vor einer Woche schrieb.

Unten im DAX -chart ist deutlich zu sehen, der Index stieg auf die maximale Fibonacci- Korrektur.

Steigt er am Montag weiter auf über 15800, dann rechnen wir natürlich mit einer echten Jahresendrally. Der neue Start auf das Jahreshoch wäre dann die Folge.

An der EUREX ( eurexchange.com) häufen sich ebenfalls grüne Signale. Das Put/Call Ratio hat deutlich nachgegeben. Nach einer langen Phase mit hohen Werten ist dies ein gutes Zeichen.

Die meisten offenen Call-Kontrakte liegen bei 16000 und 16600 sowie 15700. Man rechnet mit dem Abrechnungskurs des DAX bei 16000 am Freitag.

Mein Portfolio hat ein wenig gelitten und zwar nicht wg. der falschen Strategie, sondern, weil ich etwas zu risikofreudig war und Porsche Calls verkaufte. Zwar abgesichert und dennoch dumm. Die anfängliche Idee mit dem Put-Verkauf war bei dieser Aktien klug. Die Position war abgesichert. Es würde also nicht viel passieren. Man will aber noch mehr aus dem Markt herausholen. Deshalb verkaufte ich 76 Calls, die mit doppelt so w vielen Januarcalls abgesichert waren. Dann kamen die Übernahmenachrichten und die Aktie, die ohnehin sehr volatil ist, stieg bis auf 86 an. Ich verkaufte nun Dezember Put 84 und belasse es dabei. Notfalls lasse ich mich andienen.

Das wird mich ein paar Hundert Euro kosten. Am gesamten Ergebnis wird dies nicht viel ausmachen. Die Jahresrendite meines Stillahlterportfolios gehedged mit dem Black Swan Portfolio bleibt im Rahmen der Erwartungen. Es zeigt sich, wie sinnvoll die Diversifikation ist . Ich habe viele Positionen im Portfolio. Die ungünstige Bewegung einer Position macht wenig aus. Zurzeit sind es vor allem Put in Diagonal -kombination der folgenden Aktien als Basiswerte:

DTE, DBK, DPW, EOA, RWE, IFX, SAP, TOTB, ALV, VAR, VO3, POR3 (!), SIE

Nächste Woche nach dem Verfall wissen wir mehr und schließen die Bücher.

Unten ein paar Charts m. f. G. Tradesignalonline.com

Veröffentlicht von Option_Basil

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