DAX – nach der Korrektur ist nicht vor dem Absturz

Und schon leuchten die Weihnachtskerzen in den Augen der meisten Börsianer, würde man meinen.

Vielleicht wird das Jahr doch noch zum Erfolg. Immerhin liegt der DAX um über 1000 Punkte höher als zum Jahresbeginn. Ich habe da meine Bedenken, ob wirklich alle davon profitiert haben, Im Gegenteil, eine langsam verlaufende Rally ist immer ein Zeichen, dass genug großes Geld noch nicht investiert ist und nur in kleinen Pakten in den Markt gebracht wird.

Die Zeichen stehen nicht schlecht, dass die Jahresendrally beginnen könnte.

Es fehlen neue negative Impulse. Und der letzten Kurssturz haben alle Indizes schnell hinter sich gebracht. Der DAX scheint tatsächlich bei 11200 auf einen Widerstand gestoßen zu haben. Wie kann man das erklären? Keiner von uns glaubt doch ernst, dass die Finanzmärkte festen Regeln folgen, die wir nur zu kennen brauchen, um davon zu profitieren. Der Grund ist eher psychologischer Natur. Markante Punkte im Preisverlauf sind allen bekannt. Sobald sich der Kurs in deren Nähe befindet wird aufmerksam beobachtet, was die anderen tun. Wenn die Verkaufsbereitschaft ohnehin nachlässt, bleiben die Preise ind er Nähe der sogenannten Unterstützungen stehen. Und schon geht es nach oben.

Jetzt zur Chartanalyse.

Die Erholung bei ab 11200 im DAX könnte den Index bis auf 12200 treiben. Darüber besteht ein kleiner Widerstand bei 12600 aber eigentlich rechne ich mit einem Anstieg bis auf 13000.

Zunächst droht uns jedoch eine weitere Korrektur. Das geht aus der Analyse der Bollinger Bänder hervor, s. unten. Und die Volatilität bleibt trotz der Erholung relativ hoch, oder besser gesagt, sie will nicht fallen. Je nach dem wie weit sich diese Korrektur ausdehnt, was natürlich im Moment keiner weiß, muss man die 11200 Marke weiterhin im Auge behalten.

Positiv zu bewerten ist auch der MACD- ein langfristiger Indikator, der inzwischen ich Anstiegsmodus ist.

Die EUREX – Open Interests spiegeln keine Meinungsänderung gegenüber der vergangenen Woche wider. Die meisten offenen Call-Kontrakte liegen bei 12000 und bei Puts sind es 11000, 10500 und darunter bei runden Zahlen. Bis zum kommenden Verfall in drei Wochen wird demnach mit eher seitwärts bewegenden bis positiven Aktienmärkten gerechnet.

https://www.eurexchange.com/exchange-en/market-data/statistics/market-statistics-online/100!onlineStats?viewType=3&productGroupId=13394&productId=70044&cp=Put&month=9&year=2019&busDate=20190829

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Doomday auf den Märkten oder doch noch nur Trump-Market?

 

Zum Staunen bestätigen sich meine vagen Prognosen, Ab Mitte August werden die Zeichen deutlicher. Die Märkte befinden sich in einer sog. Baisse. Seit 2017 werden keine neuen Höchststände im DAX erreicht. Zwischen 10400-13400 liegt die Schwankungsbreite des Deutschen Aktienindexes. Vieles spricht für die Fortsetzung der Korrektur. Ich würde raten, die kleinen Erholungen dafür auszunützen, Verkaufsoptionen zu kaufen. Die Volatilität steigt und die kurze Beruhigung in den Märkten wird nicht durch einen Kursanstieg begleitet. Es sind Verschnaufpausen, in welchen der Läufer stehen bleibt, aber er wendet nicht.

Verstärkt wird die Untergangsstimmung durch die aktuelle Nachrichtenlage und das Gefühl der Machtlosigkeit. Amazonas brennt und wir können nichts tun. Aus aller Herrenländern kommen Glücksritter zu uns erzwingen eine Aufnahme und wir können nichts dagegen, wohl wissend, dass unser deutsches Volk weder bereit noch charakterologisch dafür geeignet ist, fremde Kulturen zu assimilieren. Nein, auch wenn alle wissen, dass junge Männer aus den afrikanischen Ländern meistens nur Gewalt kennen und diese bei uns anwenden werden, wir müssen schweigen.

Das Hauptproblem der modernen Welt scheint die Bevölkerungsexplosion zu sein. Die Dummheit und Egoismus der Menschen scheinen unbegrenzt. Gerade dort, wo Unruhe und Armut herrschen, werden immer mehr Kinder geboren.

Hinzu kommen noch machtpolitische Spiele zwischen Israel-USA-Syrien-Iran. Und bitte China nicht vergessen, das das Ziel verfolgt, jeden Menschen zu überwachen, Es ist ein Land ohne den Zugang zum weltweiten Internet, ein Land das buchstäblich alles Wissen dieser Welt einsaugt.

Es ist also die Dummheit dieser Gattung, die an allen Problemen schuld ist.

Die Ausweglosigkeit führt zum Ausverkauf an den Börsen. Negative Zinsen setzen noch einen darauf, obwohl sie eigentlich für eine ewige Kursrally sorgen müssten.

Der unmittelbare Trigger der neusten Entwicklungen and en Märkten wird am Ende doch durch Tweets des US-Präsidenten ausgelöst. Es hieß doch am Freitag, Trump wolle die Zölle erhöhen, jetzt heißt es sei missverstanden worden, s. unten

Jetzt zurück zum DAX. Sollte dieser unterhalb 11200 fallen und sich nicht schnell erholen, dann sieht es schlecht aus. Nach oben liegt die Begrenzung bei 12000. So liegen auch die offenen EUREX-Kontrakte. Zwischen 11000-12000 wird es wohl bis zum Verfall im September bleiben. Was mich ebenfalls beunruhigt, ist die Tatsche, dass, wie im Bild unten sichtbar, der DAX eigentlich eine Erholungsphasen hinter sich hat.

Was sollte man jetzt tun. Nun wie im Gedicht, wer jetzt noch keine Absicherung hat, wird auch keine mehr kaufen, Zumindest nicht wenn die Märkte in Panik sind. Ich würde raten, abzuwarten, bis eine erneute Beruhigung sich erkennbar macht und dann Puts kaufen. Ich würde keine Aktien mehr kaufen, es sei denn über Verkäufe der Verkaufsoptionen. Diese Art von Trading ist aber etwas komplizierter und nicht für jeden geeignet.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass alle Vermögenswerte verkauft werden. Der Preisrückgang scheint korreliert über alle Asset-Klassen. Es gibt keine Möglichkeit, vom „Favoritenwechsel“ zu profitieren.

Wir können also gespannt bleiben, ob die aktuelle Korrektur im Oktober doch noch nicht traditionell zur Jahresendrally mutieren wird. Denn bisher habe ich nichts von Dividendenkürzungen gehört.

 

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